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Grundlagen der Altersversorgung
"Kinder kriegen die Leute sowieso" behauptete einst Konrad Adenauer als
1957 die Einführung des Umlageverfahrens für die gesetzliche Rente angezweifelt
wurde. Norbert Blüm erklärte einige Jahrzehnte später: "Die Rente ist
sicher". Nur
jeweils wie viel davon ließen beide offen. Heute
ist klar, dass beide Aussagen so nicht mehr zutreffen.
Denn die Gesetzliche Rente
deckt zukünftig nur noch einen Bruchteil der benötigten Versorgung
ab. Grob geschätzt wird ein gesetzlich Rentenversicherter pro Beitragsjahr
ca. 1 % seines letzten Nettoeinkommens aus der Gesetzlichen Rente erhalten.
Wenn jemand also 40 Jahre in die Gesetzliche Rente einzahlt, wird er in
etwa 40% seines letzten Nettos an Rente erhalten.
Grund dafür ist insbesondere
die steigende Lebenserwartung der Deutschen: lag die durchschnittliche
Lebenserwartung im Jahr 1840 noch bei ca. 45 Jahren, so stieg sie im Jahr
2000 bereits auf ca. 85 Jahre - Tendenz steigend. Verantwortlich dafür
ist die bessere medizinische Versorgung und der deutlich höhere Lebensstandard.
Daneben werden die Renteneinkünfte immer höher besteuert. Auch dies führt
zu einer immer geringeren Nettorente. Fazit: Eine immer kleiner werdende
Rente, die aufgrund der hohen Lebenserwartung immer länger gezahlt werden
muss. Das kann auf Dauer einfach nicht gut gehen. Vielen Beschäftigten
droht also ohne zusätzliche private oder betriebliche Altersvorsorge im
Rentenalter eine Einkommenslücke.
Der
Gesetzgeber musste in den vergangenen Jahren mit tief greifenden Renten-Reformen
auf eine älter werdende Gesellschaft reagieren. Da das Niveau der
gesetzlichen Rente nicht mehr als sicher gilt, müssen die Deutschen
verstärkt für ihre eigene Altersabsicherung vorsorgen. Der Markt
bietet vielfältige Lösungen an, wie Rüruprente,
Riesterrente sowie Betriebsrente, welche allesamt staatlich
gefördert werden und speziell für die Altersvorsorge gedacht sind.
Aber
auch die Privatrente kann ein wichtiger Baustein für die zusätzliche
Altersversorgung sein, wie auch
die Anlage in Investmentfonds und die selbst genutzte Immobilie.
Es ist nie zu spät mit
dem Aufbau der eigenen Altersvorsorge zu beginnen. Erfahren Sie hier,
welche Gedanken Sie sich dazu machen sollten. Je früher Sie mit der Altersvorsorge
beginnen, desto einfacher fällt es Ihnen. Doch auch wenn der Rentenbeginn
nicht mehr fern ist, ist es sinnvoll, die bestehende Vorsorge zu überprüfen
und gegebenenfalls zu verbessern. Je nach Lebensabschnitt sind unterschiedliche
Vorsorgelösungen für Sie sinnvoll. Hier finden Sie unsere Empfehlungsübersicht:
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